PMMA steht für Poly(methylmethacrylat). Es handelt sich um einen transparenten Thermoplast, der üblicherweise unter Markennamen wie Acryl oder Plexiglas bekannt ist und oft als „organisches Glas“ bezeichnet wird.
Während PS (Polystyrol) ebenfalls ein klarer Kunststoff ist, gilt PMMA allgemein als leistungsstärkeres Material und wird häufig als leichte, bruchsichere Alternative zu Glas verwendet.
Hauptmerkmale
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Hervorragende Transparenz – PMMA lässt bis zu 92 % des sichtbaren Lichts durch, sogar mehr als Standardglas.
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Schlagfest – Die Schlagfestigkeit ist 7 bis 18 Mal höher als bei gewöhnlichem Glas.
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Leicht – Seine Dichte beträgt etwa 1,15–1,19 g/cm³, etwa die Hälfte des Gewichts von Glas.
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Leicht zu verarbeiten – Kann leicht bearbeitet (geschnitten, gebohrt) und thermogeformt werden.
Auf einen Blick
| Eigentum | Wert |
| Sichtbare Lichtdurchlässigkeit | Bis zu 92 % |
| Dichte | 1,17–1,20 g/cm³ |
| Schlagfestigkeit (im Vergleich zu Glas) | 7–18x stärker |
| Maximale Dauerbetriebstemperatur | 65–95 °C (149–203 °F) |
| Oberflächenhärte | Niedrig (leicht zerkratzt) |
Einschränkungen
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Hitzeempfindlich – wird bei etwa 100 °C (212 °F) weich; nicht für Kochgeschirr.
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Entzündlich – Brennt leicht.
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Zerkratzt leicht – Erfordert häufig eine Schutzbeschichtung.
Allgemeine Anwendungen
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Optik (Brillengläser, Kameraobjektive)
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Elektronik (LCD-Bildschirme, Lichtleiterplatten)
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Bau (Aquarien, Oberlichter)
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Automotive (Rücklichter, Kombiinstrumente)
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Medizin (Inkubatoren, Zahnprothetik)
PMMA vs. PS
| Eigentum | PMMA (Acryl) | PS (Polystyrol) |
| Klarheit | Überlegen (92 %) | Gut (88–90 %) |
| Schlagfestigkeit | Hoch | Niedrig (spröde) |
| Wetterbeständigkeit | Ausgezeichnet | Schlecht (Gelbfärbung im Freien) |
| Typische Verwendung | Aquarien, Linsen, Beschilderung | Einwegbecher, CD-Hüllen |






